Glossar, Nachschlagewerk

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Glossar

Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge einige kurze, präzise Erklärungen für  Fachbegriffe aus dem Bereich der Fussbodentechnik.

Antistatik

Antistatik

Das Phänomen der elektrostatischen Aufladung tritt auf, wenn sich Materialen unterschiedlicher Spannungszustände durch Reibung aufladen. Dieses ist besonders dann zu beobachten (und zu bemerken), wenn die Luftfeuchtigkeit stark reduziert ist, also insbesondere bei trockenem Klima während des Winters.

Bodenbeläge, die bei einer begehenden Person bei 25% relativer Feuchte und 23°C eine Personenaufladung ≤ 2 kV hervorrufen, gelten als antistatisch. Bei diesen Bodenbelägen besteht die Sicherheit, dass in der Praxis auch in kalten, trockenen Wintermonaten an EDV-Geräten, die nach den Empfehlungen des Zentralverbandes des Elektrotechnischen Industrie e.V. (ZVEI) konzipiert sind, keine Betriebsstörungen hervorgerufen werden. Bei diesen Geräten dürfen Störungen erst bei Personenaufladungen von 5 kV auftreten. Werden weitergehende Forderungen bezüglich der Ableitfähigkeit von Bodenbelägen erhoben, wie z.B. in Räumen, in denen Computer gewartet werden, so müssen entsprechende Widerstandsmessungen vorgenommen werden.

Einige elastische Bodenbeläge, wie beispielsweise Gummibeläge und Linoleum sind bereits aufgrund ihrer materialspezifischen Eigenschaften antistatisch. PVC-Beläge werden durch das Beimischen von Kohlenstoff oder leitfähigen Kohlenfasern antistatisch. Bei textilen Bodenbelägen gibt es sehr unterschiedliche Arten, antistatische sind mit der Zusatzeignung „Antistatik” gekennzeichnet. Werden alle diese Belagsarten mit einem nicht leitfähigen Kleber verlegt, so sind sie als antistatisch zu bezeichnen. Sie dürfen einen Wert von 2.000 V nicht überschreiten.

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Beanspruchungsklassen

In der europäischen Norm EN 13329 wurden Beanspruchungsklassen für Böden festgelegt.
Wohnbereich 21
Der ideale Boden für alle Wohnbereiche mit mäßiger Beanspruchung wie  z. B. Gäste- oder Schlafzimmer
Wohnbereich 22
Der ideale Boden für alle Wohnbereiche mit normaler Beanspruchung wie  z. B. Wohnzimmer
Wohnbereich 23
Der ideale Boden für alle Wohnbereiche mit starker Beanspruchung wie
z. B. Küchen, Bad, Flure und Arbeitszimmer.
Gewerblicher Bereich 31
Der ideale Boden für den gewerblichen Bereich mit normaler Beanspruchung wie z. B. Kleinbüros
Gewerblicher Bereich 32
Der ideale Boden für den gewerblichen Bereich mit normaler Beanspruchung wie z. B. Büros, Warteräume und Boutiquen.
Gewerblicher Bereich 33
Der ideale Boden für den gewerblichen Bereich mit starker Beanspruchung wie z. B. Großraumbüros, Mehrzweckhallen, Schulen oder Kaufhäuser
Beanspruchungsklasse 34
Der ideale Boden für den gewerblichen Bereich mit sehr intensiver Nutzung wie z.B. Kaufhäuser, Schulen, öffentliche Gebäude
Industrieller Bereich 42
Der optimale Boden für den gewerblichen Bereich mit intensiver bzw. extremer Beanspruchung.

Brandverhalten

Bild: Brandverhalten

Das Verhalten im Brandfall ist für Bauprodukte eine wesentliche und sicherheitsrelevante Eigenschaft und wird im CE-Zeichen für Bodenbeläge erfasst. Regelungen hierzu sind in der europäischen Bauproduktenverordnung getroffen. Entscheidend für diese Anforderungen des vorbeugenden Brandschutzes ist, in welchen Bereichen der Belag verlegt werden soll.

Im privaten Wohnbereich wird in Deutschland üblicherweise für Bodenbeläge die Brandklasse Efl gefordert. Im Objektbereich (Hotel, Theater, Kino, öffentliche Gebäude etc.) werden vielfach erhöhte Anforderungen an das Brandverhalten gestellt. Üblicherweise wird hier die Brandklasse Cfl-s1 gefordert.

In Aufenthaltsräumen mit erhöhten brandschutztechnischen Anforderungen genügt jedoch nicht nur eine Klassifizierung des Belages, sondern es muss eine bauaufsichtliche Zulassung für das entsprechende Bauprodukt vorliegen. Diese wird vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) nach entsprechender Prüfung und Begutachtung vergeben. Im Rahmen bauaufsichtlicher Zulassungen findet jedoch nicht nur eine Erstprüfung des Produktes statt, sondern es werden sowohl die Produkte als auch die Unternehmen, die solche Produkte herstellen, regelmäßig überwacht. Diese Aufgabe übernehmen die Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen. Erkennbar sind Produkte, die eine bauaufsichtliche Zulassung haben, an dem Ü-Zeichen, mit dem die Hersteller entsprechende Produkte kennzeichnen dürfen bzw. an den entsprechenden Übereinstimmungszertifikaten.

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CE-Kennung

CE

Mit dem europäischen Binnenmarkt verbunden ist ein einheitliches Konformitätszeichen, die CE-Kennzeichnung (CE = Communauté Européenne oder Certified Europe). Diese Kennzeichnung findet überall dort Anwendung, wo Prüfungen und Zertifizierungen auf Grund von Gemeinschaftsaufgaben erforderlich sind (so genannter gesetzlich geregelter Bereich). Das CE-Zeichen sagt aus, dass die damit gekennzeichneten Produkte die grundlegenden Anforderungen erfüllen und dass die einschlägigen Konformitätsbewertungsverfahren durchgeführt wurden. Fällt ein Produkt unter mehrere Richtlinien, so bedeutet das Zeichen die Übereinstimmung mit allen diesen Richtlinien.

Die CE-Kennzeichnung muss Aussagen zu verschiedenen Produkteigenschaften, u.a. zum Brandverhalten, enthalten. Die herstellerneutrale Produktbezeichnung ermöglicht eine geeignete Vergleichbarkeit im europaweiten Vertrieb.

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Druckstabilität bei Böden mit Klick-Verbindung

Die Klick-Verbindung setzt sich bei Böden immer mehr durch, stellt aber auch eine deutlich höhere Anforderung an die Druckstabilität der Dämmunterlage. Ist diese zu niedrig, kann der Boden im Nut- und Federbereich beschädigt werden. Besonders bei stark beanspruchten Böden, wie z.B. in Fluren, Büros, bei schweren Möbelstücken usw. ist eine druckfeste Unterlage zwingend erforderlich. Die Druckstabilität sollte mindestens  2 to./m² aufweisen.

FSC Label

FSC-Logo

Der Forest Stewardship Council, kurz FSC, ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich für nachhaltige Waldwirtschaft einsetzt. Unterstützt wird sie u.a. von renommierten Umweltorganisationen wie Greenpeace, NABU, Robin Wood, und WWF. Das FSC-Label tragen nur Produkte, die aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Herkünften stammen.

Giscode

Giscode ist ein 1993 zwischen Produktherstellern und Bau-Berufsgenossenschaften vereinbartes, freiwilliges Klassifizierungssystem zur Unterscheidung von Produktgruppen mit bestimmten gemeinsamen Gefahrenmerkmalen. Es ist ausschließlich auf den Arbeitsschutz ausgerichtet, betrifft also hauptsächlich die Bodenverleger, und bezieht sich in weiten Teilen auf die vier Produktkategorien der TRGS-610 (Technische Regeln für Gefahrstoffe):

  • lösemittelfrei
  • lösemittelarm
  • lösemittelhaltig
  • stark lösemittelhaltig

Giscode umfasst Vorstriche, Bodenbelag- und Parkettklebstoffe, Epoxidharze und zementhaltige Produkte. Die Hersteller geben ihn auf ihren Gebinden, Sicherheitsdatenblättern, Technischen Merkblättern und Preislisten an. Für alle Giscode-Produktgruppen sind bei der Gisbau (Gefahrstoff-Informationssystem der Berufsgenossenschaften der Bauwirtschaft) entsprechende Produktgruppeninformationen und Musterbetriebsanweisungen erhältlich.

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Hypoallergen

label Hypoallergen

Hypoallergen bedeutet, dass bei der Fertigung darauf geachtet wird keinerlei allergisierende Zusatzchemikalien einzusetzen.

Kork - Vom Baum in den Raum

Bild: geschälte Korkrinde

Durch sorgfältigen Umgang mit den verfügbaren Ressourcen liegt Kork ganz im Trend unserer Zeit. Einer Zeit, die wieder den Einklang mit der Natur sucht. Wenn sich heute immer mehr Haushalte für Fußböden aus Kork entscheiden, so ist das auch im Sinne unserer Umwelt, denn das Rohmaterial wird vollständig verwertet und zu den verschiedensten Korkartikeln verarbeitet.

Korkernte
Die Rinde der Korkeiche wird zunächst in großen Bahnen vom Stamm geschält und geschrotet. Das gewonnene Korkgranulat wird danach in große Blöcke gepresst. hebo ist einer der wenigen Hersteller in Deutschland, die Korkböden auch unter Verwendung von Naturharzbindemitteln produzieren können. Das Ergebnis ist ein Naturboden, der seinem Namen alle Ehre macht.

Aus den gepressten Blöcken wird dann das hochwertige Korkparkett geschnitten. Platte für Platte, in den verschiedensten Formaten und Materialstärken. Jede für sich ein Unikat!

Kork-Logo

Label: Das Kork-Logo

Gemeinsam mit dem eco-INSTITUT entwickelte der Deutsche Kork-Verband e.V. 1997 das Kork-Logo, das erste und einzige speziell für Kork-Bodenbeläge gültige Prüfzeichen. Das Qualitätssiegel gewährleistet Produktqualität, Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit sowie Einhaltung technischer und chemischer europäischer Anforderungen und Normen, zum Beispiel hinsichtlich der Schadstoffemissionen.

Microfase, die Designfuge

Microfase

Die Mikrofasen-Technologie kennzeichnet die besondere Ästhetik einiger Trend-Kollektionen. Die feine v-förmige Designfuge gibt dem Boden eine besondere Struktur und dadurch ein exklusives Ambiente.

Nachhaltigkeit von Vinylböden

Vinyl Designböden sind aufgrund ihrer positiven Eigenschaften sehr beliebte Bodenbeläge. Sie sind resistent gegen viele Arten von Stoffen, sehr hygienisch und daher auch für den Einsatz im medizinischen Bereich geeignet. Aufgrund der Elastizität sorgen sie für eine ruhige Raumakustik und hervorragenden Gehkomfort.

Die PVC-Branche hat sich im Jahre 2000 selbst zu nachhaltigeren Wiederverwertungsverfahren und Recycling verpflichtet.

 

NanoSilver

NanoSilver

NanoSilver ist umweltfreundlich, wirkt antibakteriell und kann bis zu 650 verschiedene Bakterienarten abtöten. Winzige Erhebungen der fest eingebundenen Nanopartikel im PU-Finish sorgen außerdem dafür, dass das Wasser abperlt und den Schmutz mitnimmt. Ein Boden mit NanoSilver Ausrüstung ist also ideal für öffentliche Einrichtungen wie z. B. Kindergärten, Schulen und Altenheime.

Naturharzbindung

Naturharzbindung

hebo ist einer der wenigen Hersteller, die Korkböden unter Verwendung von Naturharzbindemitteln produzieren können - ein echtes Plus an Ökologie.

Nut- und Federverbindung

Label: Nut- und Federverbindung

Nut- und Feder-Verbindungen sorgen für das passgenaue zusammensetzen der Dielen und einen bündigen Übergang von Brett zu Brett. Die Verbindung wird durch Weißleim fixiert.

QR-Code

QR-Code - hebo-Boden

Dieses seltsam aussehende Würfelmuster an Produktverpackungen, in Anzeigen oder auf Flyern ist ein sogenannter QR-Code! Doch was hat es mit diesem QR-Code (englisch: Quick Response, „schnelle Antwort“) auf sich?

QR-Codes sind im Grunde kleine Datenspeicher, die bis zu einer halben DIN-A4-Seite Text fassen. Die Informationen sind verschlüsselt in einem Muster aus weißen und schwarzen Rechtecken. Diese Felder sind wie die Nullen und Einsen in der digitalen Computertechnik und haben dieselbe Funktion: Eine bestimmte Abfolge erzeugt einen definierten Wert, etwa einen Buchstaben oder eine Zahl. 

In der Werbung stehen die QR-Codes vor allem für lange Internetadressen. Um einen QR-Code lesen zu können, benötiget man ein internetfähiges Smartphone mit integrierter Kamera und einem Programm, welches den QR-Code auslesen kann. Nach dem Eingescannen wird man automatisch auf die entsprechende Website weitergeleitet. Das spart Zeit und liefert die gewünschten Information direkt aufs Smartphone.

Im Android Market oder im AppStore erhält man ein entsprechende Programm (App) für das Smartphone.

Raumschall/Gehschall

Der Geh- bzw. Raumschall entsteht z.B. wenn man durch den Raum geht. Der Schall wird durch die Luft übertragen und wird im Raum wahrgenommen.

> SilentBase Trittschallunterlage

> Rollenkork - der Leisetreter

Restfeuchte

Bevor ein Bodenbelag verlegt werden kann, muss der Untergrund ausreichend getrocknet sein. Die Restfeuchte ist der ungebundene Wassergehalt einer Estrichprobe. Die Restfeuchte kann mithilfe der CM-Messung ermittelt werden.

Rutschsicherheit

Die Regelung zur Rutschsicherheit gilt ausschließlich für Böden in öffentlichen Einrichtungen. Bei der Feststellung des Rutschwiderstandes wird zwischen zwei Anwendungsbereichen unterschieden: für Arbeitsräume und Arbeitsbereiche mit erhöhter Rutschgefahr (DIN 51130 Prüfung von Bodenbelägen - Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft - Arbeitsräume und Arbeitsbereiche mit Rutschgefahr, Begehungsverfahren - Schiefe Ebene) und für nassbelastete Barfußbereiche (DIN 51097 Prüfung von Bodenbelägen; Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft; Naßbelastete Barfußbereiche; Begehungsverfahren; Schiefe Ebene). 

Für Arbeitsräume und Arbeitsbereiche mit erhöhter Rutschgefahr wird in sogenannte R-Werte unterteilt (R 9 bis R 13), wobei R 9 eine Mindestanforderung für öffentliche Räume darstellt. Die Bewertungsgruppen gelten ausschließlich als Mindestanforderungen für öffentliche Räume und ebene Flächen. Nassbelastete Barfußbereiche werden durch die Bewertungsgruppen A, B und C unterschieden.

Beispiele:

  • R 9: beispielsweise für Innenbodenbeläge in allgemeinen Bereichen (Büro)
  • R 10: öffentliche Toiletten
  • R 11: Ladeneingänge und Treppen außen sowie in Küchen für Gemeinschaftsverpflegung z.B. in Wohnheimen oder Kindertagesstätten
  • R 12: Krankenhausküchen und in Küchen, in denen mehr als 100 Gedecke täglich produziert werden
  • R 13: Bodenbeläge in Schlachthöfen 

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Bild: Rutschsicherheit

Hochwertige Sägefurniere

Sägefurnier

Für die Eiche Landhausdielen von hebo werden nur hochwertige Sägefurniere mit einer Mindeststärke von 2,5 mm verwendet. Mit Präzisionssägen werden diese Furniere millimetergenau aus dem Stamm geschnitten. Das ist wesentlich aufwendiger als bei Schälfurnieren, bei denen das Holz vorher gedämpft werden muss. Aber es lohnt sich: Farbe und Maserung bleiben wie beim Vollholz erhalten.

Trittschall

Gehschall+Trittschall

Der Trittschall entsteht z.B. wenn man durch den Raum geht. Der entstehende Schall wird durch die Geschossdecke, in die darunter und daneben liegenden Räume übertragen und dort wahrgenommen.

> SilentBase Trittschallunterlage

> Rollenkork - der Leisetreter

® Uniclic-Verbindung

Label: ® Uniclic-Verbindung

Spielend leicht und schnell Fussboden verlegen.
Mit dem patentierten und bewährten Unilic®-Verbindungssystem lässt sich Fertigparkett leimlos verlegen, ist selbstausrichtend und sofort begehbar. Einfach zusammenklicken und schon fertig!

Unikat-Logo

Unikat-Logo

Unsere Holzböden, die das UNIKAT-Logo tragen, sind besonders stark im Charakter durch markante Farbunterschiede; haben teilweise offene und gekittete Risse, sowie Astlöcher, Splintholzanteile und andere ganz natürliche Wuchsformen.

Qualitätssicherung

Anforderungen nach dem Bauproduktengesetz (BauPG)
Für Elastische Bodenbeläge gilt die Bauproduktenverordnung (BauPVo, Verordnung EU 305/2011). Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben auf Vorschlag der Europäischen Kommission am 9. März 2011 eine neue Verordnung zur Festlegung harmonisierter Bedingungen für die Vermarktung von Bauprodukten erlassen. Die Verordnung ersetzt ab Juli 2013 die Bauproduktenrichtlinie (89/106/EWG).

Nach dieser Verordnung wird von Bauprodukten verlangt, dass sie einige „wesentliche Anforderungen“ erfüllen. Die Erfüllung dieser Anforderungen muss durch eine Konformitätsbescheinigung des jeweiligen Herstellers attestiert und durch Anbringung des CE-Zeichens gekennzeichnet werden/sein.

Zitat aus dem Bauproduktengesetz:

„§ 4(1) Ein Bauprodukt darf nur dann in den Verkehr gebracht und frei gehandelt werden, wenn es brauchbar nach §5 und aufgrund nachgewiesener Konformität nach §8 mit dem CE-Zeichen nach §12 Abs. 1 gekennzeichnet ist.“

Mit der Anbringung des CE-Zeichens bescheinigt der jeweilige Hersteller nur die Erfüllung der „harmonisierten Norm“ in Bezug auf die „wesentlichen Anforderungen“ im Zustand der Auslieferung, es ist kein Qualitätszeichen (!) und sagt nichts über die übrigen Eigenschaften der Bodenbeläge aus. 

Zu den „wesentlichen Anforderungen“ an Bodenbeläge gehören:

  • Brandverhalten
  • Gehalt an Pentachlorphenol (PCP)
  • Emission von Formaldehyd
  • Wasserdichtigkeit
  • Gleitwiderstand
  • Elektrisches Verhalten (statische Elektrizität, Antistatik)
  • Wärmeleitfähigkeit

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Wärmeleitfähigkeitsgruppe 040

Die Wärmeleitfähigkeitsgruppe 040 gibt den Höchstwert der Wärmeleitfähigkeit für Dämmstoffe an. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Je nach Gruppe ergeben sich so unterschiedlich gute Werte bei gleicher Schichtdicke bzw. der Dämmstoff kann bei gleicher Wirkung unterschiedlich dick gewählt werden.

> hebo Dämmkork

F. Aug. Henjes GmbH & Co. KG · An der Autobahn 46 · D-28876 Oyten · Fon: +49 (0)4207 6 98-0 · Fax: +49 (0)4207 6 98 40 · www.henjes.de